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Mehdi Chahrour: Damit wir nicht gehen!

Warum das Verlassen der "neuen" Heimat für viele "Migranten" mittlerweile eine reale Option geworden ist und was geschehen muss, damit diese Option keine mehr ist...

 

Vorab sei Folgendes klargestellt: Wir sind keine feigen Menschen, Drückeberger oder Egoisten, die gesellschaftlichen Diskursen nicht standhalten können. Wir sind auch keine Parasiten, die von den Früchten einer Gesellschaft profitieren und ihr dann den Rücken kehren und ein neues gütiges System suchen. Wir verkennen auch nicht, dass dieses (immer noch auch unser) Land viele wunderbare und positive Seiten hat.

Aber langsam vergeht uns der Spaß.

Wir haben es satt, ein beliebig verschiebbares Gut zu sein, das nach egoistischer Interessenlage von Politikern als Variable für alle Probleme herhalten muss.

Wir haben es auch satt, dass Doppelmoral als Staatsräson und als politisches Instrument kaum Kritik erfährt. Vieles ist hinnehmbar, das Messen mit zweierlei Maß ist jedoch eine Beleidigung für gerechte Gemüter. So werden Menschen muslimischen Glaubens als „radikal-islamistisch-fundamentalistisch-extremistisch-fanatisch“(in einigen Fällen auch zu Recht) an den Pranger gestellt, andererseits sind radikal-salafitische Regime, die das bahrainische Volk beispielsweise massakrieren, strategische Bündnispartner einer freiheitlich-demokratischen Republik.

Und die Doppelmoral in Bezug auf Migranten kennt scheinbar keine Grenzen. So ist die Freiheit zwar eines der wichtigsten Rechtsgüter, Migranten und speziell den Muslimen wird sie jedoch häufig bewusst und gezielt verwehrt, wenn es z.B um das Tragen des Kopftuches als Lehrerin geht.

Einen faden Nachgeschmack hinterlassen auch die Rolle der Behörden im Rahmen der Aufklärung der NSU-Morde. Nach und nach stellt sich heraus, dass staatliche Behörden die Aufklärung bewusst erschwert und eigentlich schon unmöglich gemacht haben. Zusammenleben braucht Vertrauen und dieses Vertrauen schwindet. Angesichts dieser Tatsachen verwundert es nicht, dass viele Migranten bereits an die Rückkehr in eine Heimat denken, die vielleicht niemals mehr war, als ein Urlaubsort. Ein größeres Armutszeugnis kann es für die deutsche Integrationspolitik nicht geben.

Damit wir nicht gehen, muss Doppelmoral gerechter Prinzipienpolitik weichen.

Damit wir nicht gehen, muss behördliche Schikane durch Transparenz und Gleichbehandlung ersetzt werden.

Damit wir nicht gehen, muss der Mensch in den Mittelpunkt politisch-gesellschaftlicher Gestaltungsprozesse und mit ihm die Würde aller Menschen.

Abschließend möchte ich das wiedergeben, was ein lieber „deutsch-deutscher“ (schlimmes Wort) Mitbürger mir nach einer Podiumsdiskussion sagte: „Jetzt müssen Sie erst recht hier bleiben, denn nur so können wir gemeinsam Rassismus bekämpfen“.

Und ich sagte ihm: „Wir bleiben, jetzt erst recht“.

 

Artikel erschienen im MiGAZIN

 
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