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Arzu Degirmenci: Was zu einer Willkommenskultur dazugehören sollte: Normalität

Seit längerem bedroht der Fachkräftemangel den deutschen Arbeitsmarkt und die deutsche Wirtschaft. Zu wenige Hochqualifizierte kämen nach Deutschland, stellte erst vor kurzem die "Hochrangige Konsensgruppe Fachkräftebedarf und Zuwanderung" fest. Doch wie müsste eine Willkommenskultur aussehen, damit es mehr Zuwanderung gibt?

 

Viele deutsche Städte werben heute offen mit ihren Integrationskonzepten um neue Zuwanderer. Als Paradebeispiel kann man das Stuttgarter Integrationskonzept nehmen, das durch verschiedene Kampagnen das Zugehörigkeitsgefühl ihrer Einwohner mit Migrationshintergrund stärkt und für weitere Zuwanderung wirbt.

Die Philosophie der Stadt beruht auf drei „T“s: Technologie, Talente und Toleranz. Diese Ts gehen auf den US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Richard Florida zurück, der die These vertritt, dass die wirtschaftliche Entwicklung von Städten und Regionen stark von der kreativen Klasse abhängt. Somit haben diejenigen Städte, die die kreative Klasse an den Standort binden, einen Vorsprung im Konkurrenzkampf um „die besten Köpfe“. Wenn man diesen Stuttgarter Ansatz auf die BRD überträgt, so müsste man sich ein Deutschland vorstellen, das alle strukturellen Hindernisse bei der Einreise von Zuwanderern beseitigt und offen für eine neue „creative class“ wirbt.

Neben den Hochqualifizierten müsste es aber auch eine Willkommenskultur für alle Zuwanderer geben, d.h. unabhängig von ihrem Erwerbsstatus. Dies betrifft z.B. auch den ohne Papiere angereisten iranischen Ingenieur, der nach der aktuellen Gesetzesgrundlage als Flüchtling weder arbeiten, noch längerfristig sich in Deutschland aufhalten darf. Wenn Deutschland aber im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe mithalten will, muss es in Zukunft nach den Qualifikationen seiner Zuwanderer, die Möglichkeit zur Weiterbildung und Berufstätigkeit geben.

Was dem Land jedoch bis jetzt fehlt, ist eine „Willkommens- und Anerkennungskultur“ nach innen. Eine Kultur der Mehrheitsgesellschaft gegenüber Migranten und Migrantenkindern, die schon seit mehreren Jahren in Deutschland leben oder in Deutschland geboren sind. Ein erster wichtiger Schritt ist hierbei, die in Deutschland geborene Kinder von Einwanderern als Deutsche zu akzeptieren. Das heißt, dass das jus soli konsequent umgesetzt wird und die Optionsregelung wegfällt. Es muss möglich sein, eine doppelte und mehrfache Staatsbürgerschaft zu besitzen, wie sie in anderen Ländern zur Normalität gehört.

Ein weiterer Punkt ist, Kindern von Migrantenfamilien, die mittlerweile hochqualifizierte Absolventen sind, zu signalisieren, dass sie auf dem deutschen Arbeitsmarkt gebraucht und gesucht werden. Ein ausländisch klingender Name darf kein Einstellungshindernis sein. Im Gegenteil, es muss zur Normalität gehören. Deutschland muss alle seine Talente und Potentiale nutzen, damit es auch in Zukunft seine Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis stellen und den neuen Herausforderungen (z.B. demografischer Wandel) standhalten kann.

Dabei ist die Philosophie der 3 Ts, Technologie, Talente und Toleranz, der Schlüssel für eine florierende Wirtschaft, für den sozialen Frieden und für eine wohlstandsorientierte Gesellschaft.

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